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Archiv => Orte der Templer => Thema gestartet von: Johannes von der Pfalz am 14. März 2005, 00:07:45
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Es handelt sich allerdings um Johanniter. Aber die Verbindungen zwsichen ihnen und dem Templerorden sind ja nicht zu leugnen. Deswegen poste ich das hier mal.
Das "Krak de Chevalier" ist eine der mächtigsten Kreuzritterburgen an der Grenze Syrien/Libanon und stand 200 Jahre unter der Herrschaft der Tempelritter. Sie machten Geschäfte und tauschten Informationen mit dem Geheimbund der Assassinen. Diese hatten auch Ihre Krieger, die Fedai, den Ninja vergleichbar. Die Assasinen ließen politische Feinde, wie den Großvesir durch Attentäter aus dem Weg räumen, kamen so zu immer mehr Macht und ihr Anführer unterhielt gute Kontakte zu den Tempelritter im Krak de Chevalier.
(Quelle: Fernsehbeitrag in Phoenix am 14.03.2005 um 23.15 - Todeboten aus Alamut - Geheimbund der Assassinen - Im Beitrag wurden auch fünf Tempelritter dargestellt obwohl es eigentlich Johanniter hätten sein müssen, mit geraden Kreuzen auf dem weissen Mantel, allerdings recht schlecht ausgerüstet.)
Artikel über die Burg und Ihre Geschichte (3 Seiten mit Bildern!):
Archäologie-Online - Krak de Chevalier (http://www.archaeologie-online.de/magazin/thema/2000/05/e1.php3)
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Ja, ja ... der Krak des Chevalier wird öfter mal als Templerfestung bezeichnet (was leider nicht stimmt)...sie ist trotzdem ein beeindruckendes Bauwerk und man kann sich ungefähr ein Bild machen von der Templerburgen (die ja alle nicht mehr existent sind bzw. nur noch als Ruinen in der Landschaft stehen)
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@Johannes von der Pfalz,
der Vergleich zwischen den Assassinen und den Ninjas hinkt etwas. Wie Du schon trefflich erwähnt hast Geheimbund der Assassinen
ist richtig.
Die Ninjas waren kein Geheimbund sondern eine Kriegerkaste und waren Kapfmönche. Nach der Einführung des Buddhismus in Japan zwischen dem 10. und 16. Jhrd. waren die Mönche an einer Reihe von großen Klöstern gebunden. Fast zwangsläufig kam es zwischen diesen Klöstern, aber auch intern und im Verhältnis zu der kaiserlichen Macht immer wieder zu Auseinandersetzungen. Aus diesem Hintergrund bildete sich an diesen Klöstern glänzend trainierte und bewaffnete Gruppen von Kampfmönchen, die die Interressen ihrer Klöster mit Waffengewalt verfolgten und durchsezten. Vom 15. bis zum 17. Jhrd. dagegen wurde die Tradition der Ninja begründet. Der Geheim-Kämpfer Japans.
Mönche waren die Assassine wohl wirklich nicht sondern Funtamentalistische Religiöse Fanatiker, die für Kohle und Gegendienste jeden Meuchelten.
Gruß Michael