Templerforum - Das Forum des Templernetzwerkes
Mittelalter => Mittelalter allgemein => Thema gestartet von: Nemo am 26. Februar 2011, 16:52:37
-
Waren bei einem monastischen Habit im 13. Jhdt der Einsatz von Stoffkeilen (mhd. Geren) üblich?
Ich gehe bisher von dieser Rekonstruktion aus: http://www.her-unde-massenie.de/Homepage/kg_gewandrekonstruktion.php
Ich liebäugele im speziellen mit der Männercotte, die entsprechend bis zu dem Knöchel verlängert wird.
Danke für Eure Hilfe im Vorraus und
liebe Grüsse,
Nemo
-
Hallo,
hier besteht akute Verwechlsungsgefahr: Der Habit war bei den Ritterorden stets der Mantel und nicht die "Kutte".
Ansosnten kommt das mit den Keilen ganz konkret auf den jeweiligen Orden an. Für manche Orden iost das OK, manche andere hatten sehr strenge und detaillierte Kleidervorschriften, man müsste da also ganz konkret im Einzelfall recherchieren.
Genrell würde ich aber sagen, dass Keile nicht unüblich waren und bei den Templern gehe ich davon aus.
-
Ich beziehe mich mit meiner Frage speziell auf die Ordensregeln der Lazarener. :)
Nach den Ordensregeln des Hl. Augustinus (die ebenfalls für den Lazarus - Orden gelten) wir in Kapitel XXIV die Kleiderordnung festgelegt.
Hier steht nur etwas von der Einfacheit der Gewänder und deren Material.
Wie darf ich das interpretieren?
Lg,
Nemo
-
Hm, zu den meisten Ordensregeln gibt es nochmal "Consuetudines", also "Gewohnheiten", die genau die Auslegung der Regel behandeln.
Am Besten besorgst du dir mal das o.g. Werk von Zimmermann, das ist wirklich sehr erhellend und bietet viele Quellen zum weiterrecherchieren.
-
Danke - das mache ich. :)
lg,
Nemo