Templerforum - Das Forum des Templernetzwerkes
Alles andere => Allgemeines => Thema gestartet von: Lancelot Graf von Rothenfels am 29. Dezember 2010, 09:34:36
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..... "Mors certa - Hora incerta" - " Der Tod ist gewiss - jedoch nicht seine Stunde"
In Memoriam aller Ritterbrüder und anderen Menschen die für ihre Werte und Ideale gestorben sind hat dieses Stück nun auf meinem Rücken - für den Rest meines Lebens - seinen Platz gefunden!
10 Stunden Schmerz haben mich Demut gelehrt und mich meine Ideologie von Ritterlichkeit noch mehr verinnerlichen lassen!
Deus lo vult !
Lance
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Hammer!! Willkommen im Club der Templer-Tättoowierten ;)
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@Heinrich
Schatzi - der Typ hat ein schwarzes Kreuz auf der Brust *headbangl* *smoky*
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Warum sehe ich dich immer als Templer? Das will doch was heißen,oder? :D
Gut: Willkommen im Club der Kreuzfahrer"gezeichneten" :D *alleswirdguut*
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@Lance: Wirklich beeindruckend! Ein schönes Kreuzfahrer oder Templer-Tattoo steht auch noch auf
Meiner "ToDo"-Liste ganz oben !
Bei mir ist's eher Consilii Certa - Locus Incerta
Der Entschluss steht fest, der Ort noch nicht ;)
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Weehrter Bruder,
der Schmerz läutert die Seele,was hast du angestellt das du ein mehrstuendiges Märtyrium auf dich nahms.
Gut gelungen,bis jetzt sozusagen ein Kunstwerk,hoffe nicht das dich jetzt die Heiden etra viel jagen um ein grosses Stueck kunstvoller Haut von dir zu bekommen.
Wie war das ueber haupt mit Täto im Mittelalter und besonders bei den Orden,weiss da jemand was.
Gott zum Grusse
Charles
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Da muss ich wohl noch etwas anstellen, um so eine Läuterung zu verdienen *smoky*
Aber ein gelungenes Kunstwerk. Ich persönlich hätte mir wahrscheinlich einen Tätowierer gesucht, der außer Schwarz auch noch mindestens Rot als Farbauswahl hat.... :-D
Tätowierungen gab es meines Wissens schon in der Steinzeit und auch bei Naturvölkern. Ich kann mir vorstellen, dass irgendjemand mal irgendwann festgestellt hat, dass wenn in eine Wunde Dreck kommt und diese dann verheilt, ein sichtbares Mal zurückbleibt. In der Steinzeit hat man mit Knochennadeln die Haut verletzt und zermahlene Holzkohle eingerieben. Ich möchte nicht wissen, welche Infektionen dabei entstanden sind.
Laut Bibel, 3. Buch Mose, Kapitel 19, Vers 28 waren Tätowierungen beim Herrn "unerwünscht": "Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe reißen noch Buchstaben an euch ätzen; denn ich bin der HERR"
http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/3_mose/19/
Ob Templer sich tätowieren ließen ist daher aus meiner Sicht zumindest zweifelhaft. Aber auch ein Templer wurde nicht als solcher geboren und könnte bereits zuvor eine Tätowierung gehabt haben.
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das sieht ja mal mega toll aus =D
*daumen hoch*
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@Charles
Na als Mitglied des DO hab ich schon so Einiges, das zu läutern sich gelohnt hat *smoky*
Jedoch ist der Schmerz nicht nur reinigend sondern man erlebt eine Verinnerlichung des Motives .... mit jeder feinen Linie, mit jedem Lining und jeder Schattierung .... ob der knieende Bruder, sein Schwert oder das brennende Jerusalem ...... alles brennt sich in den Stunden des Schmerzes in dein Gedächtnis ein und läßt dich die "Geburt" des Tattoos "erleben".
Ich bin stolz nun meine Überzeugung auf mir zu tragen und sie so nach aussen (re)präsentieren zu können!
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...RESPECT!
*headbangl*
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Auch meinen Respekt für dieses Werk hast Du - wenn ich auch Tattos erstmal grundlegend kritisch gegenüber stehe.
Aber es gibt schöne und sinnige Tattos - da gehört Deines sicher dazu!
Gelungen würde ich sagen... Und was Du über das "Entstehen" schreibst, habe ich so noch nie bedacht!
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Danke für die vielen lobenden Worte !
In früheren Tagen und bei Naturvölkern war ein Tattoo ein Zeichen der "Mann-werdung" - hat der Junge die Tortur des Tätowierens klaglos überstanden, wurde er als fähig befunden den Schwierigkeiten des Lebens ohne Klagen entgegenzutreten und diese zu bewältigen. Er war dadurch erwachsen geworden und wurde sichtbar in die Gemeinschaft der Männer aufgenommen.
In allen Kulturen hatte eine Tätowierung einen meist spirituellen Hintergrund jedoch haben Tattoos in der heutigen Zeit eine Art "Ausverkaufs-Charakter" bekommen ..... eine Modeerscheinung die jeder "braucht".
Die wenigsten Menschen machen sich Gedanken über das "WARUM", dass hinter einem Tattoo stehen sollte *sadangel*
Hauptsache es sieht erstmal "cool" aus - auch wenn es Zero Bedeutung hat ........und nach ein paar Jahren will man es nicht mehr.
Jeder der sich ein Tattoo machen lassen möchte sollte es WIRKLICH WOLLEN weil es für ihn/sie eine tiefere Bedeutung hat.
Vom Entschluss bis zur Ausführung sollten Wochen / Jahre vergehen und dann sollte es ein Motiv sein mit dem man sich zu 110 % identifizieren kann.
Wenn man dann noch den Tätowierer seines Vertrauens und mit dem nötigen Können findet, fehlt eigentlich nur noch die Kohle um das Stück stechen zu lassen ...... ach ja - der Wille Schmerzen zu ertragen sollte auch da sein denn mit Betäubungscremes zu arbeiten ist zutiefst verpönt und nimmt der Heiligkeit des Rituals jegliche Grundlage.
Wenn man all das bedacht und umgesetzt hat, dann kann man die Freude über das Stück genießen und mit Stolz sein Tattoo tragen / zeigen - so wie ich es tue !
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Wie war das ueber haupt mit Täto im Mittelalter und besonders bei den Orden,weiss da jemand was.
Das hatten wir vor einiger Zeit schonmal disktuiert (vgl: Tattoos bei den Kreuzrittern ?! (http://forum.templernetzwerk.de/thread.php?threadid=4894)), wie sich jetzt zeigt, als Vorläufer zu dieser Bekanntmachung :D
Der Konsens war, wenn ich mich recht entsinne, dass sich Tätowierungen im Hochmittelalter nicht nachweisen lassen, weder durch Funde (*G*), Abbildungen noch (und das ist sicher am interessantesten) durch Werkzeug.
Jedenfalls Respekt vor dem Tattoo, es ist schön, obwohl ich persönlich Tättowierungen für mich ablehne.
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Boah! Mein ganz persönliches Liebling-Templer-Bild als Tatoo!
Ein Hammer!
*headbangl*
Coole Arbeit!!! (und Respekt für dein Durchhaltevermögen! *smoky*)
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Wehrter Bruder des DO,wehrtes Kunstwerk,
ich habe das Bild deines Körpereigenes Kunstwerk meinen schwedischen Mitbrueder und Schwestern gezeigt und alle waren voll begeistert,besonders das Weibsvolk fand deine Rueckenpartie mehr als toll.
Nur in einem waren wir uns einig,der Ritter der so leidensfähig ist,gehört eigendlich unter das rote(anstatt schwarze)Kreuz.
Kann man das Kreuz noch in rot ändern.
Gruss nach Österreich
Charles
PS: Habe am Sonntag einen Heiden gekillt.Kann vieleicht den Schädel im Sommer ins Donaureich bringen.
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klar mit der neunschwänziogen bekommt man das noch rot.
*jokely* *jokely* *jokely* *jokely*
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@ Charles
"Leider" bin ich meinem Orden und somit dem schwarzen Kreuz bereits mein ganzes Leben lang verpflichtet.
Meine militärische Heimat seit meinem 18ten Lebensjahr war & ist das Traditionsregiment "Hoch und Deutschmeister" in Wien und seit meinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bin ich beim "Deutschmeister Schützenkorps" (in Uniformen von 1900 ).
Wie du siehst ist unter diesen Umständen ein "Überlaufen" zu den Brüdern des Tempels leider nicht möglich ...... ausserdem würde das von einem schwachen Charakter zeugen und der ist bei den Templern ja nicht gerade willkommen *smoky*
Jedenfalls bin ich den Brüdern mit dem roten Kreuz in Freundschaft verbunden und das allein zählt im Endeffekt !
PS: Heidenschädel sind immer willkommen *headbangl*
@Lazarus
"schwänziogen" ... ist das eine neue Studienrichtung ? *alleswirdguut*