Templerforum - Das Forum des Templernetzwerkes
Alles andere => Bücher & Filme => Thema gestartet von: Thomas aus Hindenburg am 17. Dezember 2009, 23:31:34
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...als ich das gehört habe musste ich wirklich grinsen!
*jokely*
ZDF-Histoy:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/921586/Der-Schatz-der-Tempelritter?setTime=13#/beitrag/video/921586/Der-Schatz-der-Tempelritter
Spass am Rande:
die Schweizer haben auch als einziege die Minarette verboten!
;)
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...nunja ich finde sogar, das das als einziger Inhalt dieser Sendung nicht sooo weit hergeholt war........ *smoky*
Wenn man bedenkt, das die Ritter wohl weniger mit der Buchhaltung und dem Bankwesen betraut waren, als die nicht kämpfenden Brüder und die Masse dieser eben nicht verhaftet oder in einen anderen Orden/Kloster gezwungen wurde....... also denkbar wäre es schon, das dort einige der Brüder "Bänker" ihre Arbeit ohne den Orden fortgesetzt haben.... *smoky*
Sie hatten das Wissen und die Verbindungen und da die Schweiz ziemlich zentral liegt, wäre es eine gute Ausgangsbasis gewesen.
Nur wie verträgt es sich mit dem allgemeinen Verbot des Zinswesens - außer halt für Juden und Templer? Waren die Schweizer schon damals so frei, das sie sich darüber hinwegsetzen konnten?
Aber der Rest der Sendung war doch sehr .....nunja.. esoterisch......naja die üblichen Gerüchte halt...
schon der Anfang impliziert Dinge, die gar nicht belegbar sind:
1. ..sie kamen mit großen Schätzen nach Frankreich....(wo ist das belegt?)
2. "Sie hatten ihre Existenzberechtigung durch den Verlust Akkons 17 Jahre zuvor verloren" - Tatsache ist aber, das das neue Hauptquartier nach Zypern verlegt wurde und von dort - unter den Augen des Feindes - in Rekordzeit, mit extremen logitischen und finanziellen Aufwand, die Insel Ruad als Festung und "Sprungbrett" für einen neuen Kreuzzug ausgebaut wurde.
Auf dieser Insel gab es nicht einmal Trinkwasser so das wirklich alles in kurzer Zeit per Schiff dorthin gebracht werden mußte - dabei mußte man auch ständig mit einem Angriff und Piraten rechnen!
Dieses Unternehmen ging schief und der finanzielle Verlust muß enorm gewesen sein - besonders da ja auch alle Pfründe im heiligen Land fehlten und auch keine Unterstützung mehr aus Europa kam - dort hatte man bereits andere Interessen.
Also kann zu dem Zeitpunkt das ungebundene Barvermögen gar nicht so gewaltig gewesen sein - Landbesitz in Europa und Schulden aller Mächtigen - als Papier ja, aber wohl kaum sehr viel Bares!
J.de Moley kam in erster Linie nach Frankreich um den Papst und Adel für einen neuen Kreuzzug zu begeistern!
3. Zitat:" den Prozeß gegen sie führen Männer der Kirche, sogenannte Inquisitoren....."
Eben genau das war nicht der Fall - es waren weltliche Adelige und einige dem König treu ergebene Kirchenmänner - aber nicht einer davon gehörte der Inquisition - also den vom Papst legitimierten an!
Das sind jetzt nur Beispiele aus den ersten 6 Minuten der Sendung, aber es reicht schon um zu erkennen, das hier nicht wirklich mit wissenschaftlichem Ansatz gearbeitet wurde und das Ganze daher nur einen eingeschränkten Unterhaltungswert hat... *smoky*
Leider zieht es sich dann genau so immer weiter durch die Sendung und wird dabei immer abenteuerlicher....(Unterhaltungswert 5 von 10 - wisenschaftlicher Hintergrund 1 von 10)
Gruß
William
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Netter Denkanstoß - das rote Kreut in der schweizer Flagge würde auch gut zu dieser Theorie passen *smoky*
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Original von Lancelot vom See
Netter Denkanstoß - das rote Kreut in der schweizer Flagge würde auch gut zu dieser Theorie passen *smoky*
Öhhm noch nicht ausgeschlafen oder war das ironisch gemeint, wehrter Bruder? *smoky*
Als guter Nachbar weißt du doch sicherlich, das das Wappen der Schweiz das weiße Kreuz auf rotem Grund ist oder? *jokely*
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Ich glaube, das "Bankenwesen" darf man bei den Templer auch nicht überbewerten. Das war zwar gut organisiert, aber um sockhe Geschäfte abzuwickeln braucht man eines vor allem anderen: militärische Macht und gut gesicherte Standorte, und beides war hinterher nicht mehr in Templerhand.
Eine "Selbständigmachung" einzelner Brüder war also nicht ohne weiteres möglich.
Trotzdem könnte man mal in diese Richtung weiterrecherchieren, vielleicht hat sich ja wer zusammengetan....
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Immer wieder die Schweitzer,kleines Land aber viel los dort,
Schöne Story.
Gruss Charles
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...es würde mich auch mal interesieren, was die Schweizer dazu sagen?!
*smoky*
Ist einer aus den Forum vielleicht Schweizer??
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Die sgaen sie habens erfunden!
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@Wil
Gruß und Kuss - Ironimus *headbangl*
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Weehrte Brueder,
wenn wir alle wahre Templer sind,haben wir unsere Schätze doch alle in der Schweitz,oder.
Gruss Charles
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Tja nicht umsonst sagt man dass die Schweizer Söldner die besten Soldaten ihrer Zeit waren.
Wer diese Bergbauern ausgebildet hat,wissen wir alle.
Leider sind die Informationen über die Templer in der Schweiz
sehr spärlich,vorallem auf Deutsch.
Eidg.Schlachtruf: Harus
Heraus,Eidgenossen heraus zum Kampf
Gruss Guy
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Original von Daniel
Die sgaen sie habens erfunden!
*headbangl* *headbangl* *headbangl*
Genau!
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....und deshalb besteht die Schweizer Garde in Wahrheit eigentlich nur aus Tempelrittern. Tsja...wir sind immer in der Nähe vom Papst.......
Siegfrud
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Der Beitrag steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung! ?( X(
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Du hast Recht!
ZDF scheint, diesen Film aus rechtlichen Gründen vom Netz genommen zu haben?? ...warum auch immer, vielleicht hatten die Schweizer was dagegen gehabt ...
... Bankgeheimnis 8o
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*jokely*
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Man mü´sste erstmal ausklabüstern, was von der Eidgenossenschaft übrig bleibt, wenn man die romantisch-schwärmerischen Konstruktionen des 19. Jh. und die Dogmen radikaler Militärpolitiker (ich denke da besonders an die Herren Dofour, Wille und vor allem Guisan) weglässt... Da dürfte nicht viel Gutes übrigbleiben...
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Wieso dürfte dann nicht viel gutes übrig bleiben???? Ich steh auf`m Schlauch!
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Weil die glorreiche schweizer Geschichte, einschliesslich Wilhelm Tell, Rütlischwur, Bundesbrief und so weiter ein spätes Konstrukt ist. Selbst die Stadtrechtsurkunden von Bern und Zürich sind Fälschungen.
Was Übrig bleibt, wenn manb kritisch draufschaut, ist ein staatsähnliches Gebilde mit einem starren politischen System, eine "Gesinnungsnation" die bröckelt, weil sie nicht durch eine gemeinsame Identität zusammengehalten wird, eine "verstäckte Militärdiktatur" und und und...
von einere der brutalsten und rücksichtslosesten Ausprägung des Kapitalismus mal abgesehen.
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Harte Worte die nachdenklich stimmen ...... auf den ersten Blick ....
Jedoch kann ich dir hier leider nicht zustimmen - beim "staatsähnlichen Gebilde" der Schweiz geht doch immer noch das Recht mehrheitlich vom Volk aus ( das Recht durch Volksabstimmungen direkt in Gesetze einzugreifen und Änderungen zu verankern ), die Gesinnungsnation setzt sich heute kritischer mit ihrer (un)mittelbaren Umgebung auseinander hat aber in Krisenzeiten immer noch EIN gemeinsames Rückgrad und die gemeinsame Identität wird wohl eher durch eine gelockerte Ausländer und Integrationspolitik aufgeweicht als durch das Abhandenkommen einer gemeinsamen Identität aller "echter" Schweizer.
Und die "versteckte Militärdiktatur" ist wohl das Blödeste was ich je gehört habe - sorry - aber das Verteidigungssystem der Schweizer in seiner Gruppierung ( Verknüpfung von Positionen in der Privatwirtschaft in Kombination zum Militär / sprich ein Konzernchef ist Kommandant eines Regiments, seine Gruppenleiter sind Kompaniekommandanten , die Abteilungsleiter leiten Züge usw. ) ist einzigartig und läßt nicht einmal den Gedanken an eine Militärdiktatur zu.
Und daß die Schweizer mit ihren Banken Geld verdienen ist ihnen wohl nicht zum Vorwurf zu machen......
Viel eher beschreiben deine Ausführungen die EU.:
- ein staatsähnliches Gebilde mit einem starren politischen System - und was den "Führern" nicht passt wird passend gemacht - siehe Irland. Und ich kann mich nicht entsinnen, wann je in Österreich ein Gesetz nach einer Volksabstimmung geändert worden wäre.
- eine gemeinsame Identität gibt es nicht - wie auch wenn andere Kulturkreise in ein gemeinsames Europa streben ( Bspl. Türkei ) und bereits das Fundament der Bevölkerung unterwandert haben.
- "versteckte Militärdiktatur" - ein gutes Stichwort ! Früher übte die österreichische Armee Kampfeinsätze gegen den Ostblock ..... heute üben die jungen Soldaten die Niederschlagung von Aufständen. Ich frage dich - Wozu ?
Vielleicht um im Falle, daß es einem der Völker eines Mitgliedslandes mal reicht, einen Aufstand in einem anderen Land der EU mittels der Europäischen Armee niederzuschlagen ?!
Denn eines wird zb. in Österreich nicht mehr passieren - dass wie im Jahre 1934 österreichische Soldaten auf österreichische Arbeiter schießen die auf die Strasse gegangen sind - das wird in Zukunft die polnische oder bulgarische Einheit der EU Armee erledigen......
Da wäre ich doch tausendmal lieber Bürger in der schweizer kapitalistischen Militätdiktatur als Bürger dieser Europäischen Union!
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Tja da muß ich Bruder Lancelot zustimmen - also ich wäre gerne Schweizer - ein echter , kein Zugereister!^^
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Da kann ich mich dem nur anschließen. *smoky*
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Lance, dass es in der EU viel schlechter steht, ist eine tatsache.
Das thema versteckte militärdiktatur zeigt sich in den theoretischen Möglichkeiten des Schweizer Militärs, die letzmals in der Jurakriese in den 50gern praktisch manifestiert wurde. Ein weiteres historisches Beispiel für militärische Gewalt im Inland ist die militärische Niederkämpfung des Gotthardstreiks.
Viel wichtiger als die offensichtlichen sind aber die subtileren Strukturen. Henri Guisan hat 1939-45 als General nahezu diktatorische Macht innegehabt. Er hat allerdings in dieser Zeit die Grundstruktur des Schweizer Militärsystems aufgebaut (das übrigens keineswegs einzigartig ist), die sich, trotz aller aller Umstrukturierungen bis heute gehalten hat. Dieses System setzt bewusst auf eine Militarisierung der Bevölkerung und die damit einhergehende Indoktrination. Nicht umsonst nennt man das Militär in der Schweiz noch immer die "Schule der Nation". Dieser Punkt stellt auch einen wichtigen faktor zur Gesinnungsnation dar, denn ohne das gemeinsame Militär und die damit einhergehende, auf gemeinsame Verteidigung angelegte Identifizierung, wäre das "Rückgrat" dieser Gesinnungsnation sehr viel schwächer.
Und woran machst du "echte Schweizer" fest? Etwa 60% der Bevölkerung haben innerhalb von 4 Generationen einen Migrationshintergrund.
Was die scheinbare Einzigartigkeit des Militärsystems angeht, das was die Schweiz da anwendet, ist nichts anderes als das alte Hardenbergsche Milizsystem, das in Preussen eingeführt worden war, um die Truppenbegrenzungen Unter napoleons Fuchtel zu unterlaufen. Der preussenbewundernde General Ullrich Wille hat dieses system 1914 eingeführt und Henri Guisan hat es 1939 erneuert, unter anderem um das Reduit national umsetzen zu können.
Anders als in Preussen 1813 sollte das System in der Schweiz einem möglichen Angreifer die immer vorhandene Gefahr eines Partisanen- und Milizkriegs vor Augen führen. Feinde sollten abgeschreckt werden, ein Land anzugreifen, in dem jeder Mann, der älter als 18 und jünger als 65 ist, Soldat sein könnte.
Wie gesagt bezogen sich diese Angaben allein auf die Schweiz, was in der EU im Argen ist, ist ein ganz anderes Thema.
Und was die Wertung angeht, ich bin noch am zweifeln, ob ich lieber Schweizer wäre, sicher ist die Schweiz faszinierend, aber ich weiss nicht, ob ich guten Gewissens in ein Land leben könnte, das die Leibeigenschaft bis heute nicht abgeschafft hat, um ehemalige Leibeigene nicht entschädigen zu müssen...
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Original von Eusebius von Cammin:
Weil die glorreiche schweizer Geschichte, einschliesslich Wilhelm Tell, Rütlischwur, Bundesbrief und so weiter ein spätes Konstrukt ist.
Es ist doch bekannt,dass einiges davon nur Sagen sind,deshalb auch nichts aussergewöhnliches!
Original von Eusebius:
von einere der brutalsten und rücksichtslosesten Ausprägung des Kapitalismus mal abgesehen.
Da unterscheidet sich die Schweiz nicht gross vom restlichen Europa.
Weitere ¨Lästerei¨ von Eusebius:
aber ich weiss nicht, ob ich guten Gewissens in ein Land leben könnte, das die Leibeigenschaft bis heute nicht abgeschafft hat, um ehemalige Leibeigene nicht entschädigen zu müssen...
Was für Leibeigene?
Die Helvetik schaffte mit den Feudalrechten die Leibeigenschaft auch dem Namen nach ab.
Gesetz vom 4.5.1798
Trotz der ganzen Lästerei über die Schweiz,vielen Dank für Deine Beiträge. Das regt mich dazu an,wieder einmal etwas über die Schweizer Geschichte zu lesen.
Gruss Guy
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Lieber Schweizer als Schwede,den in der Schweiz geht die Macht vom Volke aus(Volksentscheid) und das Bankgeheimniss stimmt.Auch sonst ist die Schweiz was ihre neutralität betrifft korrekt,nicht so wie Schweden,das zwar neutral ist ,aber die Soldaten von Schweden findet man ueberall wo auch die Nato ist.
Auch die Volksentscheide hier im parasozialistischen Staat sind mit vorsicht zu genissen,die letzte Entscheidung ueber die annahme des Entscheidts trifft das Parlament.
Also die Schweiz ist voll in ordnung,wie wuerde unser Bannerherr sagen"voll geil"
Gott zum Grusse
Charles