Templerforum - Das Forum des Templernetzwerkes
Darstellung => Templerdarstellungen => Thema gestartet von: Robert Scott am 17. April 2008, 08:39:14
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Hallo alle miteinander
Ich bin einfach enttäuscht wie ihr tipps gebt wie man ein Templerdarsteler wird. Hallo man kauft sich oder näht sich die Ausrüstung und fertig ist ein Templer darsteller ??!!!!!!! Was ist mit dem Ritterschlag, was mit der ausbildung.In jeder anderen Reenactersene fängt man klein an warum bei uns nicht, bei einer Bruderschaft oder bei den Neo- Templern mußt du dich ja auch erst 1Jahr beweisen bevor du den weisen Mantel bekommst, warum bei uns nicht.!! Jeder sollte wenigstens das Vater unser auf Lateinich können und das Non nobis singen und wissen was die Ritterlichen Tugenden sind, und wissen wie man sich in der Kirche benimmt und was man in der Kirche tut. Vielleicht sollten wir da Mahl unsere Denkweise überprüfen. Ich weiß das ich jest vielen Brüdern auf die Füße trete aber ich kann nicht mehr schweigen, nicht die Gewanddung macht den Darsteller sondern die Einstellung und die Ausbildung ( Millitärich,Kirchlich )
Auch wen ich mir jest Feinde gemacht habe aber das muß mal gesagt werden. Gruß Bruder Robert
*pope* *ballern1* *smoky* *alleswirdguut*
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ich kann jetzt nur für unsere komturei sprechen, aber dort ist es so, das man ein jahr noviziat vor sich hat, dann mind. 2 jahre sergentenlaufbahn und wenn wissen, ausrüstung und reife vorhanden - dann zum ordensritter aufgestiegen werden kann (man muss es nicht)...dieses endet dann in einem (nicht authentischen , denn früher wars eben so,das man entweder adelig war = ordensritter, oder weltlicher kämpfer=sergent) "ritterschlag", was in meinen augen eine tolle erfahrung ist (obwohl ich es bisher nur organisiert habe)....auch wenns da nicht ganz authentisch ist, finde ich diesen weg 100 mal besser als sich selbst zum "weißen" zu machen (wie immer persönliche meinung)
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Weehrter Robert,
auch bei uns,in der Komturey Nydala,istes nicht so das man Hals über Kopf zum Ordenritter wird.Die jüngeren sindzuerst mal bis zum 14 Lebensjahr Knabe.In dieser Zeit werden sie erst mal mit den Tugenden,Aufgaben und natuerlich mit dem Leben als Kriegermönch Theoretisch wie Praktisch bekannt gemacht,dazu gehört auch das Üben mit Schwertern(zuerst Polsterwaffen)Mit 14 kann er entscheiden ob er Dienender oder Ordensritter wird,danach erfolgt der Ritterschlag oder die Aufnahme in die Komturey.Diese Abfolge durchlaufen auch Jugendliche und Erwachsene,1 Jahr schnupper Zeit mit Ausbildung,danach Aufnahme(Dienende) oder Ritterschlag,wenn sie bleiben möchten.
Unterhalte dich doch darueber mit deinem Komtur,da wird sich bestimmt was machen können und damit steigt auch wieder deine Motivation.
Gott zum Grusse
Charles
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Hallo Charles v.säbelberg
Ich bin nicht über meine Darstellung frustriert, sondern über die tipps die im Forum den Neulingen gegeben wird (Nicht die 100% A Gewanddung macht den Templer aus sondern die Einstellung und die Ausbildung die wir bereit sind den neuen zukommen zu lassen. ) Ich bin nur ein Beobachter, den ich stelle den Lazarusorden da. Vielleicht habe ich den falschen Trade gewählt.
Gruß Bruder Robert
*pope*
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Naja ne gewisse "geistige" reife gehört schon dazu, und auch der background soltle vorhanden sein. Aber jeder sollte doch in seiner entscheidung frei ein was er machen will.
wir halten es bei uns nicht anders wie meine vorredner, jedoch steht bei uns in der aufnahme bedingung auch einiges drin, was manche "Ich will jetzt Templer Spielen und aufm Markt gehen" neulinge evtl erschrecken könnte.
Anderseits einmal richtig gemacht sparst dir halt n haufen geld, ich weis wovon ich spreche ^^
Und wenn einer hier im Forum fragt wie seine Gewandung ist, gehe ich für meinen teil ehrlich mit um, sieht es eher nach nem fantasy/bettlacken templer sag ichs, da darf man auch ned böse sein. Ne gute Gewandung brauch Zeit und auch Geld und letzteres hat nicht jeder überflüssig.
Aber was nüzt das beste auftreten, wenn du auf nem Lager bist und alle dich auslachen weil z.b. Omas altes betttuch als mantel hast, n halblanges kettenhemd, und plattenschulterteile drauf, und am besten noch n schwert aufm rücken.
Genau das is aber der knackpunkt warum templer in der szene verschrien sind, man kann schnell einen "machen" weises leinenzeugs oder bettdecke und n rotes kreuz draufgepinselt. Da hilft dir dein bestes auftreten ned, wei wenn das wissen hast würd man so ned rumrennen oder ?
Deswegen gutes wissen gepaart mit der klamotte is super, wenn man anfängt sollte man sich als erstes mal grundausstatung zulegen, schuhe, habbit, gürtel. denn wer brauch als anfänger schon n schwert ^^
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denn wer brauch als anfänger schon n schwert
Z.b. Leute, die ihr Gewicht mehr auf Schaukampf ausrichten oder sogar von der Schwertfechterei wechseln. Das Schwert wird häufig als eines der letzten Sachen hingestellt, die man sich anschaffen sollte - ich verstehe aber bis heute nicht, warum. Das Schwert ist genauso ein Gegenstand wie jeder andere auch, sei es Mantel, Laterne oder Essgeschirr. Das Gesamtbild muss stimmen, und ein Schwert kann da beitragen.
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Haja wenn ich aber nur ghezielt auf Schaukampf machen will wieso dann Templer ^^ da reicht doch ne normale darstellung auch ^^
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Weehrter Robert,
da hast du mich aber mit deiner Fragenstellung aufs glatteis gefuehrt.Und das haben wir noch immer genuegend vor der Tuer hier in Lappland.Aber zurueck zu deiner Frage.Ja ab und zu kann man als Neuling mit den Infos hier im Forum,die man bekommt unzufrieden sein,aber wenn man das ganze in ruhe durch liest sind sehr sehr viele Infos fuer Neulinge ,sowie alte Hasen hier zu finden.Es ist schon eine Bereicherung fuer die Szene.
Und wenn die einstellung der Leute stimmt,und da gebe ich dir Recht mit den aufgefuehrten Punkten,wird das auch was mit der Darstellung.
Gott zum Grusse
Charles
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Gebuin klar hast du recht wen du sagst die Kleidung ist wichtig.
Deshalb sollten wir den Neuen ja auch beide Tipps geben damit wie du schon gesagt hast, eine grundausstattung an wissen und Kleidung vermittelt wird.
Gruß Bruder Robert
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Das riesenproplemm ist das viele einfach nicht nachschauen wollen, und gleich alles auf dem silbertablett bekommen wollen. was gewandungssachen angeht wird man hier mehr als fündig man muss nur schauen will ich meinen.
Anderseits wird hier ja gerne geholfen solange man nett fragt oder irre ich mich ??? aber mal ganz ehrlich wenn einer sich neu anmeldet sich nedmal vorstellt und dann noch gleich unfreundlich schreibt dem werd ich vorerst nicht helfen ^^
wir sollten hier eine community sein. und sich dementsprechend verhalten ^^
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Gebuin wir kennen uns ja deshalb mal ne blöde Frage:Wie kannst du das mit dem Gelübte und deinem Gewissen vereinbaren????: Alls Weisser willst du doch den Christen Helfen. Oder *pope* *sadangel*
Gruß Bruder Robert
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Ganz einfach ich stelle n Templer dar, und bin keiner, mein schwerpunkt liegt darauf den leuten ein sogut wie mögliches bild vom orden zu liefern. dazu gehören die täglichen andachten, die soweit möglich rekonstruktierbare kleidung und auch das auftreten.
von den touristen weis n großteil ja nedmal das du templer bist, für die bist du durch die filmbranche propagierde weiss und rotes kreuz = kreuzritter, also is alles für die was n kreuz hat n kreuzritter und weis schonmal gleich da es auffällt.
Das Gelübte is ganz einfach wenn meine freundin dabei is halte ich sogut es geht abstand usw. und wenn man doch zuneigung brauch gibts ja n zelt, und das is mein pruivatbereich. wie gesagt ich stelle nur dar, ich bin zwar serh gläubig aber das hat damit nichts zu tun.
Das mit den Christen helfen geht nebenbei, wenn man allein schon freundlich ist. aber wie soll man jemand helfen der sich ned helfen lassen will, auserdem wie gesagt ist das eine darstellung und ich bin keiner von den zeugen jehovas die die welt verdammen oder verbessern wollen.
Kurz gesagt meine Darstellung gilt der aufklärung der Leute um das schlechte Bild der Templer auf Märkten, mein Ziel persönlich in diesem Hobby ist es, eine gute Darstellung mit der Zeit und meinen Freunden zu bekommen.
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Pax Brüber - ein heisses Thema habt ihr hier *smoky*
Ich denke erstmal liegt hier mal ganz klar eines auf dem Tisch : wir sind alle DARSTELLER und keine richtigen Templer,Lazarener oder sonstige Ordensritter denn solche sind u.a. in den sogenannten "Neo-Organisationen" tätig.
Als Darsteller gibt es nun eine breitgefächerte Palette die man bedienen kann :
1) entweder man steigt quer ein - weil man Tempelritter sein will ... und zwar SOFORT und JETZT. Dafür logge ich mich in eBay ein und kaufe mir in einer Stunde alles was ich dazu brauche. Den Rest näht Tante Erna ...
Und so gewandet - endlich ein Teil der Elite - krache ich auf´s nächste MA-Fest und geselle mich ( in Ermangelung anderer Templer - denn so viele gibts ja auch wieder nicht ) zu den Wikies wo ich bals völlig besoffen unter dem Tisch liege *ak47*
oder
2) ich steige sanft ein, befasse mich mit der Materie ud der Geschichte und knüpfe Kontakte zu Menschen die mir weiterhelfen und mich ausbilden. Die Gewandung und der sakrale Teil der Darstellung kommen dann mit der Zeit von selber.
Wohl gemerkt - BEIDE sind Templerdarsteller doch Nummer 1 gehört zum Partyvolk dem nur die Feste wichtig sind - wogegen Nr.2 sich das ganze Jahr über mit seinem Hobby beschäftigt und die Feste und Zusammenkünfte nur die Krönung der Darstellung sind.
Es gibt leider kein Kochrezept wie man die "Guten" von den "Bösen" trennen kann - allein durch Vorbildwirkung kann man versuchen einen eBay-Templer dafür zu gewinnen ein richtiger Reenactor zu werden.
Besonders schwer haben es Leute wie Holger die allein auf weiter Flur auf sich gestellt sind. Diesen Brüdern sollte und kann hier ja auch geholfen werden !
Ich muss gestehen auch mein erstes Teil war das Schwert *smoky* doch hat mich mein Weg über eine weltliche Darstellung erst hin zum Ordensritter des DO gebracht.
Vieles ist an mir noch nicht A doch ich arbeite daran. Ausserdem macht es doch keinen Spass mehr wenn es nichts mehr zu verbessern gibt *headbangl*
Eine Bitte hätte ich noch : der Ordensmantel ist WEISS / WEISZ oder WEIß - niemals ist er weis oder gar weise !!!
Also bitte ein bisserl an der Rechtschreibung feilen denn sonst bekommen manche Posts eine ganz andere Bedeutung *tdance*
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meine 5 Cent dazu :-)
Alles wird teurer. Auch unser Hobbie.
Wenn ich das was wir tun, richtig machen möchte, dann benötige ich eine gut gewählte und sauber hergestellte Ausrüstung.
Das kostet Geld. Viel Geld.
Ich mutmaße mal, dass wenn ich eine alltagstaugliche Kleidung zusammenstelle käme ich sicher an Materialkosten auf um die 400-500 €
Erst schwarz/grau/braun anschaffen, um dann nach einem Jahr alles in Weiß zu holen?
denke mal das ist einzig und allein ansichts und geldbeutelsache.
ich kann es keinem verdenken, wenn er sich von anfang an EINE super ausrüstung zulegt und dann dabei bleibt.
Gruß Felx
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Entschuldigung für den Rechtschreibfehler gelobe besserung.
Zum Holger möchte ich sagen gesteht ihm doch ein bisschen UN A zu und vermittelt ihm die richtigen werte und auch er wird sein weg finden und er fühlt sich dann auch wohl bei uns und er wird an seiner Aufgabe und Gewanddung wachsen(verbessern), er braucht nur Zuspruch und Zeit.
Gruß Bruder Robert
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So dann meld ich mich auch mal zu Worte:
Als ich mit dem Reenactement angefangen habe, war meine erste Gewandung ganz simpel, nämlich Wiki. Ok bevor jetzt hier laut geschrien wird, ich bin keiner dieser Odin brüller. und mein Helm hat auch keine Hörner.
Aber als erste Montur, war es recht günstig, da ich damald noch in der Ausbildung war. So al erstes dann ne Tunika und ne Hose genäht, Bundschuhe gemacht. Die Bewaffnung kam zum Schluss, und besteht auch nur aus nem Sax, da Schwert und Axt von jedem getragen werden. Schnell noch ein paar Schmuckstücke gemacht und fertig. Achja gürtel und Tasche nicht zu vergessen.
So das Hintergrundwissen über Wikis hatte ich eh schon, da ich schon früh alles mögliche über wikis gelesen habe.
So als nun aber unsere Rollenspielgruppe (nein kein Larp sondern Pen & Paper) angefangen hat sich für unsere MA -Gruppe Gewandungen zuzulegen/anzufertigen. und ich auch mal was neues machen wollte, da mir die vielen Partywikis , von dnen die meisten nicht wissen, dass die Edda nicht nur ein Vorname ist, und nur Odin und Thor von den vielen Asen kenne, auf den Senkel gehen, wollte ich zuerst nen normalen Ritter machen, aber davon gabs auch schon so viele wie Sand am Meer.
Deshall, hab ich mich für nen Templer entschieden. so mal schnell im Internet geschaut, obs hier Gruppen gibt, die auch Templer darstellen, aber bei mir in der Nähe gibts keine.
Also hab ich nicht als Dienender Bruder angefangen, sondern mir die Rolle als Ritter ausgesucht.
meine derzeitige Gewandung könnt ihr ja hier im Forum sehen.(die unpassenden Teile werde ich nach und nach austauschen)
zur zeit baue ich mir ne Schwertscheide und nen Schild. Dann kommt vielleicht noch ne Lanze dazu , mal schaun. Den Wiki mach ich aber auch mal noch immer wieder gerne, da es ne Abwechslung ist und ich nicht immer im Kettenhemd rumlaufen will...
So zum Themea Hintergrund der Templer hab ich mir auch schon einige Internetseiten der Komtureien angeschaut und auch einige Bücher gewellst
Da ich in der Schule Latein hatte sind auch einige Gebete etc kein Problem.
Nur stelle ich keine französischen Templer dar, sondern einen deutschen.
(kann leider kein französisch, und um es zu lernen fehlt mir im Moment die Zeit)
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Original von Carsten
Den Wiki mach ich aber auch mal noch immer wieder gerne, da es ne Abwechslung ist und ich nicht immer im Kettenhemd rumlaufen will...
Dann leg dir n Ordentliches Gewand an , denn die Rüstung hatten se nur in Kriegszeiten oder evtl Training an ^^ dann kannst immer als Templer gehen *gg*.
Gegen die guten Wiki Darsteller wird auch niemand was sagen genau wie sie gegen uns denn wenn mans richtig macht weis man wieviel arbeit es ist, und das honoriert man ^^
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@ Robert Scott: Hm... würdest Du nicht schwimmen gehn nur weil Du kein Rettungsschwimmerabzeichen hast?
Ich finde Du hast zuviel in einen Topf... Orginal-Templer, Neo-Templer, Reenactor, Gewandsäufer: alles komplett unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Zielen und unterschiedlichen Antrieben. Die alle über einen Kamm zu scheren und für sie die gleichen Regeln anzusetzen finde ich persönlich nicht so passend. Die ersten gibts nicht mehr (es sei denn die verschiedensten Verschwörungstheoretiker haben doch recht), den zweiten würde ich eine solche strenge Hierarchie und Karriereablauf innerhalb des Ordens zugestehn. Was den Reenactor betrifft: das ist ein Hobby und jeder sieht in seinem Hobby einen anderen Punkt der für ihn am wichtigsten ist: Kampf, die Ausrüstung, die sakrale Seite, das tägliche Leben, Mystik etc.etc. Würdest Du eine solche von Dir vorgeschlagene Dogmatik anwenden würde die Templerszene aber rapide schwinden. Erstens weil es nur ein geringer Prozentsatz bisher so gehalten hat (und damit alle anderen zurückgestuft werden müssten) und zweitens es vielen keinen Spass mehr machen würde. Ist das das richtige Ziel? Ach ja der letzten Gruppe wäre das auch nichts, da malen sie lieber einen Halbmond auf das Bettlaken und saufen so munter weiter...
PS: Ich wollte mit meiner Meinung keinen auf den Schlips treten und werde mich ehrlich vor jedem entschuldigen dem dies doch passiert ist.
Hochachtungsvoll
Ortwin vom Hohen Tann
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@Ortwin:
Was hat der Gewandsäufer im Orden zu suchen?
Er passt (gehört) in keins der von dir aufgeführten Beispiele hinein.
Gruß
Gabi
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Salve Gabriel!
So wie ich das verstanden hat geht es um Templerdarsteller im Allgemeinen. Dazu gehören auch die von mir angesprochenen irgendwo. Schliesslich stellen sie ja auch einen Templer dar (wenn auch grottig und negativ für uns).
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Hallo
Ich bin der Meinung auch wir Ordensdarsteller brauchen Regeln und den Mut den Gewandsäufern in seine Schranken zu weisen. Der unterschied zwischen Reenactor und uns Ordensdarsteller ist:
Bei den Ordensdarstellern(nicht alle) benimmt man sich dem Orden gerecht solange Turis da sind und geht dann zum gemütlichen Teil über.(Im groben gesagt)
Ein Reenacter Stellt ein Soldat der jeweiligen Epoche die er sich aus gesucht hat da von Veranstaltungs Anfang bis ende( Tag und Nacht egal ob Touristen da sind oder nicht ) er gehorcht den Befehlen und verrichtet seinen Dienst. Ich weiß wovon ich rede habe es lange zeit selber gemacht , den dazu gehört halt Befehl und Gehorsam , Regeln und Pflichten um es gut Darzustellen. Ich weiß auch das ich gut reden kann da ich ein einsehldarsteller bin den von uns gibt es noch nicht so viele Darsteller wie von euch. Aber wir können voneinander Lernen und vieleicht gemeinsam etwas Ändern.
Gruß Bruder Robert
*pope* *alleswirdguut* *smoky* *alleswirdguut*
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Von Anfang bis zum Schluss, die Rolle darstellen, sorry geht nicht.
Denn wir sind keine Ordensbrüder, sondern stellen sie nur da.
Würden wir es von Anfang bis zum Schluss darstellen, müssten erstmal alle Frauen aus dem Lager.
Jeder müsste zu den Gebetszeiten kommen, um 22 Uhr müsste jeder im Bett liegen und und und.
Meine Frau und mein Sohn würden mir in den A.... tappen.
Also, lass uns mal auf dem Boden bleiben.
Ich bin ja auch bereit mal Sachen auszuprobieren, wie z.B. das mit den Gebetszeiten. Haben wir ja schon gemacht. Würde ich das aber über längere Zeit machen wollen, würde ich halt mal ins Kloster gehen.
Weiterhin kann man ja niemandem Forschriften machen, wie intensiv er die Dastellung betreiben soll.
Natürlich sollte die Ausrüstung schon ein gewisses Niveau haben und mal sollte verschiedene Sachen als Ordensdarsteller wissen, aber ich kann ja z.B. zu niemandem Sagen: "Dein Waffenrock ist nicht aus Wolle, du darfst jetzt keinen Templer darstellen." oder "Was, du willst nicht morgens um sechs Uhr beten gehen, zieh den Templermantel aus."
Gruß Heinrich
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Huch...es gibt einen Unterschied zwischen Reenactor und Ordensdarsteller?
Man spielt sozusagen Templer für die Touristen und geht danach zum gemütlichen Teil über?
Also ich hab da grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht und kenne da ganz andere Gepflogenheiten. Oder war ich nur auf anderen Treffen und Märkten als Du, Robert?
"Ich weiß auch das ich gut reden kann da ich ein einsehldarsteller bin"
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Reenactment
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mit Nachstellung, Historische Darstellung oder Reenactment bezeichnet man die historisch korrekte Nachstellung von vergangenen Ereignissen wie beispielsweise Schlachten oder gesellschaftlich relevanten Ereignissen.
Per Definition handelt es sich um die bestmögliche, detailgetreue Wiedergabe einer Begebenheit in ihren Abläufen, historisch oder modern, möglichst am Originalschauplatz und zu den gleichen Bedingungen, die beim Originalereignis herrschten (z. B. Schlacht bei Hastings, Schlacht von Gettysburg). Ob dazu eine historisch belegte „Kostümierung“ unbedingt nötig ist, ist unter den Anhängern dieser Art der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit umstritten.
Ordensdarsteller ist wohl eher im Sinne von Living history zu verstehen..
Die englische Bezeichnung ist absichtlich doppeldeutig; die deutschen Übersetzungen „Lebendige Geschichte“ sowie „Geschichte erleben“ vermögen ihn nur gemeinsam wiederzugeben. Dennoch wird erstere bisweilen synonym für Living History verwendet. Ein verwandter Begriff ist ferner Reenactment; Personen, die Living History betreiben, werden fälschlicherweise auch als Reenactor bezeichnet.
Hauptsächlich wird Living History von Laien betrieben. Sie stellen einen frei gewählten Zeitraum dar, den sie mehr oder weniger fest umreißen. Das Ziel ist es dabei, die vergangene Epoche zu begreifen und sie Dritten begreifbar zu machen. Dieser didaktische Anspruch gegenüber Dritten findet sich jedoch nicht bei jedem Geschichtsdarsteller.
Gruß
Daniel
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Hallo Brüder
Ich weiß das ich bei dem Beitrag etwas übertrieben habe ( Entschuldigung ) was ich sagen wollte ist : sollte es nicht erstrebenswert sein wenigsten ansatzweise es etwas extremer darzustellen , vieleicht in der vorm das jede Komturei einmal im Jahr probiert ein Wochenende den Orden 24 Stunden darzustellen, dann könnten wir hier im Forum so eine Art Diskusion führen was Mann machen kann oder nicht( Erfahrungsbericht ) . Und in ferner Zukunft vieleicht Mahl ein Internationales Templertrefen veranstalten wo wir ein Wochenende probieren wie die Templer, gelebt, gearbeitet, gekämpft und Gebetet haben.
Zu dem Punkt Gewandsäufer: Warum kann ich nicht probieren mit ihm zu reden und wen er besoffen ist ihn wenigstens ins Bett bringen wen er nicht einsichtig ist ihm Notfalls wenigstens den Weisen Mantel auszuziehen und am nächsten morgen mit ihm über seinen fehltritt reden.
Siegfrud von Burgund
Ja scheinbar waren wir auf verschiedenen Märkten vieles was ich gesehen habe war nicht schlecht aber immer noch ausbaufähig.
Zu dem Punkt Einsehldarsteler: Alls Lazarusritter in schwarz laufen halt nicht so viele Rum.
Ich möchte keine Komtury oder einzelPersonen beleidigen, ich wünsche mir nur das wirr Ordenritter uns unserer Rolle bewusst werden und den Ordenritter so Darstellen wie es ihm gerecht wird, den wir stellen Elitesoldaten im Mittelalter da.
Gruß Bruder Robert
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@Robert
Ich möchte dir bei Gott nicht zu nahe treten oder Dich belehren oder sonst was in der Art ABER könntest Du BITTE ein wenig an der Rechtschreibung feilen denn durch den Rechtschreibteufel werden so manche Dinge sehr unverständlich in ihrem Ausdruck....
Danke !
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Hallo Lancelot vom See
Es tut mir Leid wen ich dich mit meiner Rechtschreibung beleidige, ich weiß nicht wie oft ich mich noch für meine Rechtschreibschwäche Entschuldigen soll. Da ich mich Rechtschreiberisch, Verbal und Wissenschaftlich scheinbar nicht euch gerecht werde Danke ich euch für die Zeit wo ich mitreden dürfte und wünsche euch eine gute und gelungene Ordensdarstellung.
Es wird immer Leute geben die am Rande der Gesellschaft stehen und trotzdem mied Reden wollen.
Ich wünsche euch allen Gottes Segen auf all euren wegen
Gruß Bruder Robert
*pope* *clsd* [kaffeetasse]
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*festhalt*
He, bitte geh nicht!
Alles, was Lancelot wollte, war Mißverständnissen vorbeugen, wenn man ein Wort nicht versteht.
Wie wärs mit dem Rechtschreibkorrekturprog. von Word? Das korrigiert dir automatisch die Fehler...
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Ach Robert ned gleich den Kopf hängen lassen, ich hab das selbe Proplemm wie du :) dann müssen halt andere 2 mal lesen gg
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ROBERT !!!
Du beleidigst mich nicht und ich will auch nicht, daß du dich deshalb schlecht fühlst - und daß du uns nicht gerecht wirst ist absoluter Blödsinn !
Wie Sareth richtig gesagt hat kann es dadurch nur zu Fehlinterpretationen kommen und daher habe ich um Besserung gebeten.
Gerade das Forum hier ist das beste Beispiel für ein friedliches "Zusammen" - quer durch sämtliche Schichten der Gesellschaft ! Hier diskutiert die Akademikerin mit dem Arbeitslosen und der 14 jährige Schüler mit dem 55 jährigen Baumeister .... hier können und sollen alle (Rand)Gruppen miteinander reden - also schließ dich selber nicht aus !
Was du jedoch tun kannst, ist an dir und deinen Schwächen zu arbeiten um sie zu verbessern - somit profitieren alle davon - wir müssen uns beim lesen nicht so konzentrieren und du kannst eine verbesserte Rechtschreibung ja in deinem normalen Leben auch gut gebrauchen - oder ?! *smoky*
Also - mach dich selber nicht so runter ! Kopf hoch, Schultern straff und hau in die Tasten !!! *alleswirdguut*
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Original von Robert Scott
Hallo alle miteinander
Ich bin einfach enttäuscht wie ihr tipps gebt wie man ein Templerdarsteler wird. Hallo man kauft sich oder näht sich die Ausrüstung und fertig ist ein Templer darsteller ??!!!!!!! Was ist mit dem Ritterschlag, was mit der ausbildung.In jeder anderen Reenactersene fängt man klein an warum bei uns nicht, bei einer Bruderschaft oder bei den Neo- Templern mußt du dich ja auch erst 1Jahr beweisen bevor du den weisen Mantel bekommst, warum bei uns nicht.!! Jeder sollte wenigstens das Vater unser auf Lateinich können und das Non nobis singen und wissen was die Ritterlichen Tugenden sind, und wissen wie man sich in der Kirche benimmt und was man in der Kirche tut. Vielleicht sollten wir da Mahl unsere Denkweise überprüfen. Ich weiß das ich jest vielen Brüdern auf die Füße trete aber ich kann nicht mehr schweigen, nicht die Gewanddung macht den Darsteller sondern die Einstellung und die Ausbildung ( Millitärich,Kirchlich )
Auch wen ich mir jest Feinde gemacht habe aber das muß mal gesagt werden. Gruß Bruder Robert
*pope* *ballern1* *smoky* *alleswirdguut*
Pax
Wenn du ein Templerdarsteller sein willst.
Frag dein Herz und deine Seele.
Gruß Arn
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Ich bin ja noch nicht lange dabei, aber ich möchte gerne auch meinen Senf dazu geben, denn ich habe eine Feststellung gemacht:
Man kann zwar einfach ein Gewand anziehen und sagen "Nun bin ich Templer"! Aber das ist nicht der Kern der Sache, das wäre ein reines Verkleiden.
Ich habe das Gefühl, das ich vieles von der Darstellung mit ins "normale" Leben nehme, auch wenn die Gewandung lange wieder im Schrank ist. Oder ist es umgekehrt?
Ich finde, zum Templer-Sein gehört nicht nur das Äußere, man muss mit dem Herzen bei der Sache sein!
Ich finde, eine GUTE Templerdarstellung ist eine der mit am schwierigsten zu realisierenden Figuren in der MA-Szene!
Und man sollte nie vergessen, dass Templer beides waren: Kämpfer und Ordensbrüder! Und letzteres wird m. E. viel zu oft unter den Tisch gekehrt!
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Original von Johannes vom Gollenstein
Ich finde, eine GUTE Templerdarstellung ist eine der mit am schwierigsten zu realisierenden Figuren in der MA-Szene!
Und man sollte nie vergessen, dass Templer beides waren: Kämpfer und Ordensbrüder! Und letzteres wird m. E. viel zu oft unter den Tisch gekehrt!
Schön gesagt!
Dazu gehört aber jede Ordensdarstellung. Man muss dazu bereit sein, eine mittelalterliche Darstellung auszuwählen, die zwar nicht einfach, aber sehr interessant sein kann.
lg
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Tach,
....das ist sowas von richtig! Aus diesen Gründen habe ich mich damals entschlossen keine Ordensdarstellung mehr zu machen.
Alleine der religiöse Aspekt war mir, gelinde gesagt, einfach zu heavy.
Dann die Kompromisse, die man, wenn man sich wirklich an die Ordensregeln halten möchte, eingeht bzgl. Familie usw.
Also von meiner Seite ein "chapeau" für alle Darsteller, die eine ernsthafte Ordensdarstellung anstreben.
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Original von Arn de sweden
Original von Robert Scott
Hallo alle miteinander
Ich bin einfach enttäuscht wie ihr tipps gebt wie man ein Templerdarsteler wird. Hallo man kauft sich oder näht sich die Ausrüstung und fertig ist ein Templer darsteller ??!!!!!!! Was ist mit dem Ritterschlag, was mit der ausbildung.In jeder anderen Reenactersene fängt man klein an warum bei uns nicht, bei einer Bruderschaft oder bei den Neo- Templern mußt du dich ja auch erst 1Jahr beweisen bevor du den weisen Mantel bekommst, warum bei uns nicht.!! Jeder sollte wenigstens das Vater unser auf Lateinich können und das Non nobis singen und wissen was die Ritterlichen Tugenden sind, und wissen wie man sich in der Kirche benimmt und was man in der Kirche tut. Vielleicht sollten wir da Mahl unsere Denkweise überprüfen. Ich weiß das ich jest vielen Brüdern auf die Füße trete aber ich kann nicht mehr schweigen, nicht die Gewanddung macht den Darsteller sondern die Einstellung und die Ausbildung ( Millitärich,Kirchlich )
Auch wen ich mir jest Feinde gemacht habe aber das muß mal gesagt werden. Gruß Bruder Robert
*pope* *ballern1* *smoky* *alleswirdguut*
Pax
Wenn du ein Templerdarsteller sein willst.
Frag dein Herz und deine Seele.
Gruß Arn
Grüße Brüder,
auch wenn ich hier "nur" weltlicher Ritter bin, denke ich das diese Aussage dem TE am nächsten kommt.
Gewiß macht nicht die Ausstattung den Templer - egal ob gut(A) oder schlecht!
Es ist die Einstellung und an einer schlechten Einstellung/Darstellung ändert auch eine "perfekte" Gewandung nichts.
Nach 12 Jahren mittelalterlicher Darstellung habe ich schon viel gesehen und erlebt, aber für mich ist gerade heute, wo man gute Ausrüstung "von der Stange" kaufen kann, die Art und Weise wie jemand mit seiner Rolle umgeht, mit ihr verschmilzt, eines der wichtigsten Kriterien überhaupt - an der Ausrüstung kann man noch leicht "feilen" an der Selbstdarstellung offt nicht!
Mal ein paar wichtige Grundregeln aus meiner Sicht:
1.
Generell gilt bei uns im Ritterbund das NUR der sich überhaupt Ritter nennen darf, der min 3 Knappenjahre hinter sich hat, die ritterlichen Tugenden beherrscht und VOR ALLEM ANDEREN REITER ist!
Denn "Ritter" kommt über "Ridder" von "Reiter"!
Bei uns wird niemand als Ritter erstgenommen, der zwar womöglich eine perfekte (A) Ausrüstung hat, aber weder mit Pferd noch mit Lanze umgehen kann!
Eine Unterscheidung wie Kavallerie, Infantrie u.Ä. gab es nunmal im Mittelater nicht - also auch keinen "Ritter" zu Fuß (außer mal im abgesessenen Kampf).
2.
Wie schon erwähnt wurde gehört die Darstellung eines Ordensritters wohl mit Abstand zu den Schwersten überhaupt, denn man ist nicht nur Ritter, sondern auch Mönch und wer grade mit letzterem Probleme hat sollte lieber einen weltlichen Ritter darstellen.
Natürlich "spielen" wir alle nur eine Rolle und es ist ja auch nur ein Hobby, aber es wird niemand zu seiner "Rolle" gezwungen und wenn man sich für irgendeine Rolle entscheidet, dann sollte man sie auch ohne wenn und aber darstellen - ist man dazu nicht bereit, gibts eben noch jede Menge andere Rollen die man darstellen/ausfüllen kann.
Ich bereite mich seit nunmehr 4 Jahren auf meine "neue" Rolle als Ordensritter vor und für mich gehört dazu das ich neben meiner ritterlichen Ausbildung z.B. Latein pauke (auch wenn es nicht jeder konnte), das ich einige Wochen (kplt Jahresurlaub) im Kloster zugebracht habe um die mönchische Lebensweise zu verstehen, das ich so ziemlich jedes Buch zu dem Thema gelesen habe und das ich natürlich versuche meine Ausstattung so gut wie möglich aufzurüsten - gut =teuer, daher nunmal nicht innerhalb von 2 Wochen bei EBAy!
Nächstes Jahr werde ich erneut eine Rundreise durch Frankreich/Spanien machen und dabei alles besichtigen was mit den Tempelrittern zu tun hat und evtl bin ich dann irgendwann soweit, das ich mich gut genug in die Rolle eingelebt habe um sie dann auch "realistisch" rüberbringen zu können!
Aber das ist halt nur meine persöhnliche Meinung und nicht als Kritik gedacht , sondern nur meine Antwort auf die Frage des TE.
Grüße
William
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@william: also ist nur Der Ritter, wer auch Pferd besitzt, reiten kann und mit der Lanze umgehen kann....? Gilt diese "Grundregel" nun "aus Deiner Sicht" nur für Deinen Ritterbund oder sollte sie ganz allgemein gelten?
Wer ist denn TE?
Siegfrud
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Mein Senf dazu :
Obwohl ich beritten bin stelle ich nur selten auf Veranstaltungen beritten dar.
Aus dem einfachen Grund, daß ich nicht auf jeden Event meine Pferde mitnehmen kann bzw. will - denn mit Pferd(en) ist ein Treffen nur halb so entspannt wie ohne.
Ausserdem kenne ich leider auch so einige "Ritter" ( oder sollte ich bei denen nur "Reiter" sagen ) mit Pferd die aber auch sowas von unritterlich sind -
und auf der anderen Seite so viele "Vollritter" die jedoch aus vielerlei Gründen kein Pferd besitzen (können).
Wenn eine Darstellung durch ein Pferd komplimentiert wird ist das toll - doch tut eine Darstellung ohne Pferd den ritterlichen Tugenden und der Ernsthaftigkeit des Darstellers keinen Abbruch.
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Das sehe ich auch so wie Bruder Lancelot.
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Grüße Sigfrud von Burgund,
mit TE meinte Thread Ersteller - bin zu offt in "modernen" Foren -sry
Zu deiner Frage :
1.beim Ritterbund wird nur als Ritter ernstgenommen wer zumindest Reiten kann - ob er ein eigenes Pferd hat oder nicht ist natürlich eine Geldfrage und daher nicht Vorraussetzung!(immerhin veranstaltet der Ritterbund auch die deutsche Meisterschaft der Ritter)
2.Ich persöhnlich sage immer zu meinen Knappen, das ich von ihnen nicht erwarte das sie perfekte Reiter oder Schachprofis bzw. Schwertmeister sind, aber zumindest das Grundwissen sollten sie haben - vorher gibts keinen Ritterschlag!
Also ein Anfängerkurs ( so um die 20 Reitstunden) sollte jemand der sich Ritter nennt, meiner bescheidenen Meinung nach schon haben.
Wird ja niemand zur Rolle gezwungen!
3. Generell kann jeder machen was er mag und wenn jemand meint er müsse in einem Alexzelt mit Klapptisch einen Herzog darstellen -ok sein Ding!
Aber wenn jemand sein Hobby ernst nimmt sollte er schon versuchen alle Aspekte seiner Darstellung auch möglichst gut rüber zu bringen und wenns Geld zu knapp ist, dann ist halt ein Ritter in Bettlaken, mit Schwert und Springerstiefel schlechter als ein gut dargestellter Knappe/Handwerker/Bogenschütze/Söldner etc.
Und Ritter heißt nunmal (Panzer-) Reiter - nicht mehr und nicht weniger.
Gegenfrage:
Würdest du einen Bogenschützen ernst nehmen der weder einen Bogen hat, noch jemals mit einem solchen geschossen hat?
Oder einen Priester der nicht mal das pater noster, das Kreuz- oder Segenszeichen kennt?
Aber wie gesagt - das muß jeder für sich und jede Gruppe für ihre Leute selber entscheiden!
Gruß
William
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Ohne philosophisch zu werden antworte ich auf Deine Gegenfrage:
Ein Bogenschütze ohne Bogen ist kein Bogenschütze und ein Priester ohne Gebete und Segenszeichen kann kein Priester sein, aber ein Ritter ohne Pferd kann trotzdem ein Ritter sein.
Das das jede Gruppe für sich selbst entscheidet ist ja klar. Nur die Sichtweise Anderer ist doch diesbezüglich interessant.
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Da gibt es unter uns "Pferdemenschen" ein nettes Sprücherl :
Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch -
ein Pferd ohne Reiter ist aber immer noch ein Pferd! *smoky*
Ich verstehe beide Ansichten und denke, daß man sich auch hier in der Mitte treffen könnte / sollte.
@Sigfrud
Wenn ein Ritterdarsteller schon kein Pferd für seine Darstellung besitzt, sollter dennoch wissen "wie es geht" - quasi ein wenig in die Materie reinschnuppern - und da würden ein paar Reitstunden gar nicht so schlecht tun - allein schon aus dem Grund damit man(n) mal sieht, daß es in Kette und Rüstung gar nicht so leicht ist sich flüssig auf dem Pferd zu bewegen oder überhaupt beim ersten Galopp im Sattel zu bleiben.....
@William
Trotz allem ist für einen guten Ritterdarsteller ein Pferd nicht zwingend nötig.
Speziell bei den Ordensrittern ist heute die Kenntnis der Regeln, der Gebete und des klerikalen Umgangstones wichtiger als ein Pferd.
Auch das Auftreten in Kampfmontur ist (außer auf dem Felde) ja eher seltener.
Die Darstellung eines weltlichen Ritters verlangt daher meiner demütigen Ansicht nach mehr nach einem Pferd, als die klerikale Darstellung.
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Gott zum Gruße,
ich stamme aus einem "alteingesessenen" Pferdehaushalt (Mutter und Vater Championatssieger in der Dressur, Vater jahrzehntelanger Turnierrichter - immer noch - mit eigenem Reitstall mit bis zu 30 Pensionspferden, seit einem Jahr aber aus Altersgründen quasi pferdefrei), meine Frau und ich haben zwei eigene Pferde und ganz wichtig: einer arbeitet quasi nur für den Unterhalt unserer Tiere!
Ich habe mehrfach schon in Rüstung auf dem Pferderücken gesessen, auch mal um zu gucken, wie sich ein wahrer Rittersmann so fühlt dabei.
Auf Events war ich mit den Pferden bis dato noch nicht, hauptsächlich aus dem Grund, dass, wie schon gesagt, man sich dann eben nur noch um die Tiere kümmern muss und sonst nix mitkriegt. Im kommenden Jahr habe ich aber bereits zwei Termine, an denen ein Pferd dabei sein wird, inwieweit ist noch nicht ganz klar, sicher ist aber, dass ich herumreiten werde und das Pferd dann am Lager stehen habe!
Das wird enormen Aufwand erfordern, teils graut es mir schon dabei! Aber ich denke, es wird ´ne tolle Sache, vorallem für die Besucher - die Kinder - die dann natürlich streicheln wollen.
In dieser Hinsicht bin ich wohl - kann nix dafür - mit dem "goldenen Löffel im Mund" geboren worden, konnte ja eher reiten als laufen, Vater hat mir ständig Ponys und Kleinpferde besorgt...
Wer aber sich ein (sehr, sehr kostenintensives) Pferd nicht leisten kann, denn mit dem reinen Erwerb ist es ja nicht getan - wir haben Folgekosten von ca. 600 Euro jeden Monat!!! - der soll bitte doch auch mit einer pferdelosen Darstellung glücklich werden. Das bin ich auch, auf den zahllosen Events, an denen wir nur rumlaufen bzw. lagern usw.
Wer aber mal die Möglichkeit hat, Reitstunden nehmen zu können, der soll es ruhig mal machen...tut gut und macht glücklich!
Ekkehard
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Nur damit es nicht in den falschen Hals kommt - auf einem Markt oder sonstigem Event muß man kein Pferd dabei haben um einen Ritter gut darzustellen - so war das nicht gemeint!
Ich genieße die Veranstaltungen wo ich mal ohne Pferd bin und als Graf mit großem Gefolge sind auch immer helfende Hände da - alleine würde ich mir den Streß auch nicht antun.
Man muß auch weder 3 noch 1 Pferd haben - mir ging es nur darum, das wenn ich für meine Rolle wissen will was ein Ritter war, ich dann wenigstens auch mal im Sattel gesessen haben sollte.
Also im Grunde genommen genau das was Bruder Lanceloth @Sigfrud sagt.
Auch kann natürlich auch jemand ohne Pferd durch und durch ritterlich sein - aber für mich ist MA eben mehr auch living history als nur Darstellung, darum gehört es für mich einfach dazu.
Mein größter Traum wäre es eines Tages den Jakobsweg in Gewandung und mit Pferd zu pilgern, so wie es ein befreundeter Ritter vor einigen Jahren getan hat - aber das ist eben meine persöhnliche Art Mittelalter zu erleben!
Aber wie gesagt - das muß jeder für sich selber entscheiden und Gott steh mir bei - ich würde niemals jemanden verurteilen oder weniger achten nur weil er kein Pferd hat - da lege ich auf andere Dinge wesentlich mehr Wert!
Gruß
William
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Hui...der Thread wird mehr und mehr was für Pferdenarren.
Also nicht das Ihr hier was falsch versteht. Ich fragte Bruder William nach dem Ritter-Pferd-Verhältnis nicht aus Ich-bezogenem Interesse, sondern nur aus Neugierde. Denn ich kann reiten, Box ausmisten und streuen, auf- und abzäumen, satteln, striegeln und bürsten usw.usf..
Und ich habe mir das Alles durch eine kostenintensive Reitbeteiligung erarbeitet
und erlernt. Immerhin wohne ich in Berlin und zwar so zentral, das ich eine halbe Stunde mit dem Auto fahre um einen Wald und eine Wiese zu sehen, die kein Stadtpark ist.
Und warum habe ich das getan? Weil ich genau der Meinung bin, wie Bruder William selbst. Wer Ritter sein will, den ganzen Habitus in sich aufnehmen will und das Wort mal wörtlich nimmt, sollte sich dem Thema Pferd auch im praktischen Sinne nähern.
Und das habe ich getan.
Gruß
Siegfrud
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Weehrte Brüder und Schwestern
Vielleicht sollte man dort mal Nachfragen: http://www.osmth-moenchengladbach.de/
Von den Tempelrittern haben die wenigsten ein Pferd.
Ich denke der Bruder Ritter unterscheidet sich gewaltig von dem weltlichen Ritter. Also kann man die beiden auch nicht miteinander vergleichen.
Gruß
Klaus vom Kölnberg
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ich glaube eine Anfrage bei o.g. Organisation sparen wir uns besser, da diese mit unserem Thema nicht wirklich was zu tun hat.
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Hallo,
ich habe auch grade den link angeschaut und ich denke Bruder Klaus wollte mir damit einen Hinweis geben bezüglich Pilgerfahrt, denn das wird dort sehr ausführlich behandelt - kann mich aber auch irren!
@Bruder Klaus
Ich denke man kann die weltlichen Ritter nicht komplett von den Ordensrittern trennen, denn die Orden nahmen keine Kinder auf und somit ist die Prägung des Charakters, die sich in den ersten 5-7 Lebensjahren abspielt, doch auch die eines weltlichen Adligen/Ritters.
Auch kam ein Großteil erst nach dem Erringen der Ritterwürde zum Orden.
Um so länger viele Ritter dann dem Orden angehörten, desto mehr werden sie sich und ihre Sichtweise verändert haben (nicht alle - im Guten wie im Schlechten !)
Natürlich wieder in Abhängigkeit von den Gründen dem Orden beizutreten.
Generell je später der Beitritt und um so "unedler" die Motive, desto mehr noch dem weltlichen Ritter ähnlich (es gibt da sehr viele ethnologische und psychologische Studien zu diesem Themenkomplex - zwar alle neuzeitlich, aber im Konsenz ähnlich)
Gruß
William
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@Klaus v.K.
Ja, bitte lass die Neotempler in ihrer Höhle!
Na bitte die Pferdefraktion wird hier ja immer größer *smoky* !!
@William
Wenn du was genaueres für deinen Plan "Jakobsweg mit Pferd" zu berichten weißt, dann bitte informiere mich...... denn ich wäre mit von der Partie
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Grüße Bruder Lancelot,
ich habe da schon so einiges an Informationen - auch aus erster Hand - von dem befreundeten Ritter, aber ich denke das wir dafür lieber einen eigenen Thread eröffnen sollten.
Generell - das Pferd muß im Distanzritt trainiert sein und spezielle "Gummischuhe" (mir fällt der Name grad nicht ein^^) tragen, die dann auf dem Weg bis zu 2x erneuert werden müssen.
Also ein mobilier Versorgungstroß mit Hufschmied muß leider dabei sein - zum Wohle der Tiere!
Auch war die Unterbringung und Versorgung der Tiere offt ein Problem, denn in Frankreich und Spanien werden Tiere nicht so romantisch verklärt gesehen und sind in Ortschaften offt mehr als unerwünscht!
Gruß
William
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@William
Das stimmt, ich dachte es würde dir helfen für dein Vorhaben mit dem Pilgern. Wie ich sehe bist du aber schon ganz gut informiert.
@Lancelot
Warum sollen die in ihrer Höhle bleiben. Das ist doch das, was unser weehrter Robert hier zu Ausdruck bringen wollte, oder nicht?
Sind diese "Neotempler" denn keine guten Ansprechpartner um was zu erfahren was Gewandung oder Ausrüstung angeht.
Ich persönlich habe noch nicht mit denen gesprochen. Ich habe mich hier erst einmal auf das Verlassen, was ich hier im Forum gelesen und man mir auf meine Fragen geantwortet hat.
Gruß
Klaus vom Kölnberg
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Sind diese "Neotempler" denn keine guten Ansprechpartner um was zu erfahren was Gewandung oder Ausrüstung angeht
Klaus - bei den Herren handelt es sich nicht um Leute die in Gewandung "living History" betreiben. Das höchste der Gefühle ist bei den Kapiteln der Umhang über dem Nadelstreif.
Die Jungs spielen in einer anderen Liga als wir......
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Mensch Lanci, du hast aber ein schickes Hühott ;)
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Freut mich, daß es dir gefällt - aber ich hab nicht nur ein schönes Pferd .....
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Ja die Templerdarstellung ist nicht einfach.
Mein erstes Teil war auch ein schwert.^^ bzw schwerter.^^
erst war es das dekoschwert bzw die nachbildung des Großmeisterschwertes für knapp 400euronen und dann kam der Kauf des schaukampfschwertes das nach eigenen vorstellungen von einen sehr guten schmied aus teschechien hergestellt wurde.
die direkte gewandung kam erst wesentlich später, da ich es wesentlcih interessanter fande die templer erstmal in der geschichte und in der mystik zu erforschen und soviel wie möglich über sie zu erfahren.
Denn wie will man jemanden darstellt, den man gar nicht kennt oder versteht.
Leider is meine ausrüstung noch lange nicht perfekt aber das wird sich in der kommenden zeit ändern. Leider hängt ja immer alles am schönen geld.^^