Templerforum - Das Forum des Templernetzwerkes
Alles andere => Bücher & Filme => Thema gestartet von: Thomas, der Verwalter am 09. Januar 2008, 21:47:43
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Seit gegrüßt Brüder
War vor 2 Tagen in der Videothek wegen Film für Frau und Kind.
Da viel mir der Film : Die Kreuzritter 2 - Soldaten Gottes in die Hände. Ok dachte ich auch etwas für mich.
Jedoch Pustekuchen, so ein Reinfall habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Der Hauptdarsteller zwar ein Tempelritter doch nichts war schlüssig oder passend. Blutrünstig und flach passt da eher als Bezeichnung.
Meine Empfehlung: Lasst die Finger weg von diesem Film, reine Geld und Zeitverschwendung. Hat auch nichts mit Unterhaltung zu tuen.
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Hallo Thomas, der Verwalter,
ich kann deine Beurteilung des Films überhaupt nicht teilen. Er ist einer der besten Filme zum Thema Templer, viel authenzischer als der Märchenfilm KdH und hat seine Preise zurecht verdient.
Es ist ein ganz anderer Film, viel ruhiger und stellt die kulturellen und religiösen Konflikte sehr viel besser dar als KdH. Zugegeben, mir das die Frau auch etwas zu emanzipiert für die damalige Zeit. Das Ganze hat mich ein bischen an Nathan der Weise erinnert.
Ich fand ihn bis zum Schluß spannend, da der Ausgang nicht gewiß war und man das bei Nicht-Hollywood-Produktionen auch nicht so leicht vorhersehen kann.
Gruß
Matthias
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Der Film war ja hier im Forum lang erwartet und auch schon an früherer Stelle heiß diskutiert worden.
Ich teile da Matthias´Auffassung. Es ist wirklich ein Film, der nichts beschönigt, kaum Klischees breittritt und mal ein anderes - wenn auch dramaturgisch überspitztes Bild der damaligen Zeit zeigt.
Gruß Berthold
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Da schließe ich mich Mathias an. Der Film ist vom Feinsten. An anderer Stelle habe ich bereits auf das Buch "Das Recht der Templer" hingewiesen.
In diesem Buch werden die Regeln und Statuten so drastisch beschrieben, daß der Film durchgängig real erscheint. Von der Schweigsamkeit bis zu den Gewaltausbrüchen des Ritters.
Jedenfalls ist der Film der einzige mir bekannte, der einen Templer halbwegs realistisch darstellt.