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Mittelalter => Mittelalter allgemein => Thema gestartet von: Goeffrey am 27. August 2006, 11:36:51
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Hallo an alle,
Ich hätte eine kleine persönliche Fragen zu eurem MA-Namen? Nach welchen Kriterien habt Ihr eure Namen ausgesucht? Nach eurem Wohnort, Geburtsort...?
Ich frage, weil ich bei mir nicht sicher bin...
Wenn ich den Ort nehme wo ich geboren bin und noch immer lebe, dann wäre es:
Goeffrey von Lucilinburhurc
Das Lucilinburhurc ist der MA-Name der Hauptstadt Luxemburg. So aber heisst ja aber auch heute das Land (das gab es ja aber damals nicht). Jetzt weiss ich nicht op es denn irgendwie zu riskant wäre, denn als Graf von Luxemburg möchte ich nicht gelten! *pfeifl*
Oder glaubt ihr did passt schon! *smoky* *gg*
(der fragenstellende) jeff
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Wenn man historisch korrekt sein möchte, dann nimmt man meines Erachtens seinen Taufnamen und den Ort der Geburt oder (wenn man vom Adel, aus dem Klerus, ect.) ist, dann auch das Herrschaftsgebiet, bzw. das Herrschergeschlecht (wobei das erst im 15./16. Jhd. auftaucht und die Ortsnamen ersetzt).
Ein Beispiel aus unserer Abtei-Geschichte:
Erzbischof Anno von Köln (Sitz seines Bistums, nicht seines Herkunftsortes, der stammt aus dem östlichen Bereich vom heutigen Deutschland)
"Sancte Erpho Abbas Siegburgiensis" (Hl. Erpho, Abt von Siegburg, stammt aber wahrscheinlich nicht aus dem Rheinland)
man könnte auch Jakob von Molay nehmen, aber da streiten sich die Fachleute, ob damit ein Gebiet oder ein Ort gemeint ist.
Es sei denn, man besitzt einen Ordensnamen, dann wird dieser verwendet (wie bei mir). Und der wird vom Abt bestimmt und muss aus der langen Liste der Heiligen stammen.
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Also ich habe meinen Namen aus der Geschichte meines Ortes genommen und als Vorname die historische Version meines Zunamen.
Heinrich (alte Form von Hendrik) Lörinckhoff (Name eines Reichstagsfähigen Rittergeschlechts aus Datteln) zur Losheyde (das ist das mit übergebene "Einflussgebiet" bzw. der zur Verwaltung übtertragene Landstrich)
Sollte es falsch sein den Rittergeschlechtsnamen als "Nachname" zu führen, dann soll er mich mal aufklären, da mein Wissen dort eher brüchig ist und ich das gerne komplett korrekt hätte.
Heinrich Lörinckhoff zur Losheyde (korrekt?)
Grüsse
Ps: Danke schonmal!
PPs: mein Forenname ist einfach nur so ne "Einfachschreibweise^^"
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So würde ich das auch schreiben.
So weit ich weiß, gab es da eigentlich keine einheitlichen Richtlinien.
Die berühmten Hohenzollern, die Wittelsbacher, die Katzenellenbogen, die Welfen, die Staufen, ect. sind heute Familiennamen, damals sind das alles Ortsnamen oder Landschaften gewesen.
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Dann kriegste jetzt noch nen "Danke"^^
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Würd ich halt jetzt sagen, ohne Anspruch auf vollkommene Unfehlbarkeit zu haben. Vielleicht weiß ja einer von unseren Mitbrüdern hier im Forum mehr dazu. *pfeifl*
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Eine Frage Frater Linus,
Du sagtest: "Es sei denn, man besitzt einen Ordensnamen, dann wird dieser verwendet (wie bei mir). Und der wird vom Abt bestimmt und muss aus der langen Liste der Heiligen stammen."
Ist das für alle Ordensmitglieder und Orden? Wenn ja, dann müste doch jemand, der z.B. einen MA-Mönch darstellt, ja auch einen Namen aus der Liste der Heiligen haben um Korrekt zu sein, oder? *pfeifl*
Und wie wird denn ein Name auserwählt?
*sadangel*
P.S: Wenn der Nachname mit dem Geburtsort gleich ist, dann war mein "von Lucilinburhurc" ja richtig, oder? *smoky*
Grüsse
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Undmöglichst nur die nehmen, die im Mittelalter schon heilig waren. *jokely*
Ich habe mir einen gängigen Vornamen ausgesucht, dann den einfach in meine Familiengeschichte hinein gebastelt und voila hatte ich Rainald de Souave, der sich nach dem Eintritt bei den Templern Bruder Rainald nennt. *smoky*
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Mein Neme entstand relativ einfach. Thoralf nur weil er sich gut anhörte und vor meinem Templerdarstellung zu einem nordisch, heidnischen Krieger passen sollte, welchen ich ursprünglich darstellen wollte. Lucene war im Hochmittelalter der Name einer Siedlung, die auf dem Gebiet von meinem Kiez ansässig war.. *headbangl*
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Also ich habe meinen Namen nach meinem normalen Vornamen (Stefan) und den alten Familiennamen meiner Familie (de Schieritz, niederer Landadel in Sachsen) genommen.
*pope*
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Naja, das II. Vatikanische Konzil hat es den Orden freigestellt, ob sie nach der Einkleidung einen neuen Namen an ihren Ordens-"Nachwuchs" verteilen oder nicht. In den großen kontemplativen (Betorden) Orden (Dominikaner, Franziskaner, Benediktiner, ect.) wurde jedoch die alte Tradition beibehalten. Man kann vor der Einkleidung dem Abt bei uns mitteilen, man möchte seinen Taufnamen behalten oder aber einen neuen Ordensnamen bekommen. Dann muss man dem Abt eine Liste mit drei Namen aus der Reihe der Seligen und Heiligen einreichen. Bei mir waren es: Linus, Innozent und Benedikt. Die ersten beiden sind heilige Päpste und der dritte ist unser Ordensvater, der Hl. Benedikt v. Nursia.
Viele kleinere Orden haben diese alte und schöne Tradition abgeschafft. Leider weiß ich nicht, ob die Templer als Ritterorden jemals so etwas taten. Ich bezweifle es, da die neue Namensgebung ein Merkmal eben jener kontemplativen Orden ist/war und dazu kann man den Templerorden weiß Gott nicht zählen (bei aller Sympathie und Liebe).
Ja, ihr könnt euch (wenn ihr einen MA-Mönch) darstellt, einen lateinischen Namen aussuchen, der damals gängig war oder einen Lokalheiligen aus der damaligen Zeit. Wenn einer soviel Wert auf Details legt, dann muss er auch einen Heiligen wählen, der damals schon heilig war.
Bei mir ist es einfach: Mein Namenspatron ist der Heilige Papst Linus, erster Nachfolger des heiligen Apostelfürsten Petrus, Bischof von Rom.
Er erlitt das Martyrium um das Jahr 79 n.Chr. und liegt direkt neben Petrus in der Scavia des Petersdom zu Rom begraben.
Im Übrigen als "nota bene": Ein neu gewählter Papst darf nur einen Namen annehmen, der schon von einem seiner Vorgänger auf dem Stuhle Petri getragen wurde. Alle Namen aus der Liste der 265 offiziellen Päpste sind erlaubt, nur der Name "Petrus" darf nicht noch einmal verwendet werden, d.h., es wird niemals einen Papst Petrus II. geben.
Doppelnamen sind seit Johannes Paul I. erlaubt.
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Mir war wichtig, einen Namen aus der Natur zu wählen, und etwas, das mit meinem Leben zu tun hat. Der Söllbach ist ein kleiner Bach, der in unmittelbarer Nähe zu der Wohnung liegt, in der ich die ersten 18 Jahre meines Lebens verbracht habe.
Mit dem Vornamen habe ichs einfach gehalten, und einfach meinen "Bürgerlichen" Namen verwendet.
Und schon war der Name gefunden: Bruder Benedikt von Söllbach.
Benedikt ist nebenbei auch für meine Darstellung ok, es gab vor 1190 etliche Benedikts :)
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Der Ort in dem ich wohne gehörte im Mittelalter zu den Herren von Hohenfels.
Da ich einen Ritter darstellen wollte, habe ich mir diesen Namen entliehen.
Dabei sollte man halt darauf achten, ob es so ein mittelalterliches Adelsgeschlecht noch gibt. Die könnten angepisst sein, wenn man deren Namen und Wappen ungefragt trägt.
Heinrich ist die altdeutsche Form von Heiko, daher der Heinich von Hohenfels.
Dass es tatsächlich einen Freiherrn und einen Templer mit diesem Namen gab, konnte ich da noch nicht riechen.
Mein Tipp:
Mach dich schlau, welche Rittergeschlechter es so in Luxemburg gab und nimm so einen Namen.
Oder mach dich direkt zum zweitgeborenen Sohn des Grafen von Luxemburg. *smoky*
Gruß Heinrich
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Alexander abgeleitet vom realen Namen (Sascha), den Zusatz zu Ehren meiner Heimatstadt Reutlingen, welche im MA eine Reichsstadt gewesen ist.
Leider gabs die Linie "Achalmgrafen" (vom Hausberg Achalm) zu unserer dargestellten Zeit 1200 nicht mehr, sonst hätte ich damit was anfangen können.
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Bei mir wars schwierig, ich wollte einen Namen aus der Zeit der die starke Verbindung zu meiner Heimat zeigt. Ellefeld gabs damals nicht, war alles ein sumpfiges Waldgebiet. Da ich aber den Wald sehr liebe kam ich auf dem Namen "vom Hohen Tann", ich habe dabei immer einen stillen neblig-sonnendurchfluteten Hain vor mir, wenn ich den Namen sage, schreibe, lese. Nuja und Ortwin war der einzige Name aus einer zusammengesuchten Liste, der auch meiner Freundin gefiel!
Soviel dazu!
Euer
Ortwin vom Hohen Tann (Ach ja, schön! *smoky*)
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Das ist ja wirklich alles sehr interessant!
Also ich habe mir jetzt noch ein paar Gedanken gemacht und fand ein Thal, nicht weit weg von mir wo schon die Römer eine Brücke über einen Fluss gebaut hatten. Dies nennt sich "Pafendall" oder auf Deutsch "Pfaffenthal".
Das wäre doch ein schöner Nachname: ... von Pfaffenthal, oder? :rolleyes:
@ Heinrich
Ich spielte auch schon mit dem Gedanken.. *gg* Sozusagen der uneheliche Sohn des Grafen von Luxemburgs der in ein Kloster ging und dort Mönch wurde *smoky*
X von Y
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Nun denn:
Ansgar ist der Name meines Fahrlehrers. Ich fand, der Name klkingt cool.
Und passt ins Mittelalter. Und weil es um 850 einen Bischof in Hamburg und Bremen gab, der so hieß (http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Ansgar.htm) hab ich meine Herkunft nach dort verlegt.
Ansgar
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Bei der Erweiterung des Friedhofes im Ortsteil Iggelheim vor einigen Jahren, fanden Archäologen Reste einer Siedlung im Boden. Man mutmasste, dass dies Westheim gewesen sein muss, und die Kirche damals in der Ortsmitte stand. Heutzutage steht sie aber am Ortsrand.
Naja, ich war neu in die Gegend gezogen und dachte mir, Suse VON Westheim kann ich als Magd und Waschweib NICHT darstellen, also bin ich eben Suse AUS Westheim.
Und Suse ist die Kurzform meines Taufname Susanne.
Ganz einfach ;)
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Ich denke, mein Vorname "Gabriele" ist schon ziemlich alt und kirchenerprobt, drum dient er weiter als Vorname. Und ohne das "e" am Schluss klingts auch französisch (so als Saarländer). Und dann hat meine Oma immer steif und fest behauptet, früher hießen ihre Leute "von Kettenhofen" - stimmt auch teilweise. Durch unstandesgemäße Heirat ging der Titel wohl verloren (auch die Unterlagen dazu). Oma zu Ehren wurde dieser Name gewählt. Und was meint ihr: DANACH stellte sich durch Recherchen heraus, dass es auch ein Ortsname von der frz.-lux.-dt Grenzregion ist, der heute Cattenom heißt.Und Kattenhofen (so der alte dt. Name) hatte früher zu 90 % eine Templerkomturei
So kann´s gehen oder - Deus vult?
Gruß
Gabi
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Für alle, die noch einen passenden Namen suchen: *jokely*
Reale Namen (http://www.kotopoulis.de/telefonbuch.html)
Viel Spaß...
Martí
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Eigentlich wäre mein Mädchenname absolut Mittelalterlich: HAUBEIL
Mein Vater (Lehrer) hatte den Spitznamen Guillotine ;)
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Pax vobiscum,
Mein Name ergibt sich aus der Südeuropäischen Variante meines Vornamens Alexander und Hainichen ist die Mittelalterliche Bezeichnung für meinen Heimatort Hainchen (das bei Siegen). Namensfindung für Faule *jokely*
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Ich erkläre mal meinen Namen:
Das Linus der zweite Papst war, hab ich ja schon geschrieben.
Linus kommt aus dem Griechischen und bedeutet "der Klagende".
Wer mich kennt, weiß, dass dies wie die Faust aufs Auge passt *hüstel*
Da hat mein Abt eine gute Wahl getroffen.
Ja und "OSB" steht nicht für eine Ortsbezeichnung, sondern als "Stammesname" - "Ordo Sancti Benedicti - Orden des Hl. Benedikt".
Wenn ich es "klassisch" machen möchte, dann wäre es
Linus de Siegburgiensis (Linus aus Siegburg)
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Also bei meinem Namen war wohl die Einfallslosigkeit der Vater des Gedankens.
Mirko ist sowohl mein richtiger Name als auch der meiner Darstellung und auf irgendwelche fantastischen, nordisch klingenden Namen hatte ich keine Lust.
Der Name kommt aus dem Slawischen und bedeutet "Friedensruhm".
Ich denke, das passt auch ganz gut zu meiner Überzeugung.
Das eine schließt das andere mit ein.
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Hallo!
Ich hab meinen Namen folgendermaßen zusammengestellt:
Till bei Wikipedia eingegeben, da kam:
"althochdeutscher Vorname, der als Kurzform von Namen mit "Diet-" gebildet wurde
Dietmar hab ich dann deswegen genommen:
"Dietmar kommt aus dem Althochdeutschen und ist ein zweigliedriger Name. Er besteht aus den Wörtern: diot=das Volk und mari=berühmt oder sagenhaft"
Dann noch meinen Geburtsort Werl bei Wiki eingegeben, da wurde gesagt:
"Im Jahre 1024 wurde Werl erstmals mit dem Ortsnamen Werle erwähnt"
Fertig war ein passender MA-Name mit Bezug zu mir und meinem Geburtsort *eeks*
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Na, dann will auch Ich einmal meinen Senf dazugeben:
Der Name "Ekkehard" ist bereits seit etwa 960 erwähnt (ein Markgraf von Meißen) und findet sich immer wieder durch die mittelalterlichen Zeiten. Er bedeutet übersetzt soviel wie "der kühne Schwertkämpfer" (von "ecka" - das Schwert - und "harti" - hart, stark...der Schwertstarke, der im Umgang mit dem Schwert geübte). Tatsächlich lautet mein realer Nachname Eckardt.
Der Ort Lemberg (bzw. Lücklemberg) findet erste Erwähnung um 1290. Da war er mit seinem "Schultenhof" eine Durchgangsstation für Deutschordensritter (upps...bin aber Templer?!!) auf dem Weg ins Heilige Land. Tatsächlich bin ich in Dortmund-Lücklemberg geboren und wohne immer noch dort!
Recht herzlichen Dank an Herrn Wikipedia. *smoky*
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Original von Goeffrey
Ist das für alle Ordensmitglieder und Orden? Wenn ja, dann müste doch jemand, der z.B. einen MA-Mönch darstellt, ja auch einen Namen aus der Liste der Heiligen haben um Korrekt zu sein, oder? Und wie wird denn ein Name auserwählt?
Also für Ordensritter und dienende Brüder galt das sicher nicht. In Ungarn kommt z.B. im 13. Jhdt. ein Gerhard, Kaplan und Präzeptor des Hauses zu Kereszteny vor.
Eine Urkunde vom 31.Mai 1262, gegeben von Thomas Berard zu Akkon, nennt unter den Zeugen einige Ordensbrüder mit realem Namen:
"frere Amauri de la Roche, grant commandeor, frere Guillaume de Malai, tenant leu de mareschal, fra Gonsalus Martin comandeor de maison dÁcre, frere Richard de lop drapier, frere Guillaume de Montaignane, commandeur de Saette, frere Bernart de Poias comandeor des chevalliers, frere Herni de Lyon turcopolier,frere Simon de la Tor, chastellain de saphet .....usw.
Auch in den späteren Prozessakten werden die Brüder mit Realnamen angesprochen wie z.B.: Gaufried de Charnei, Peter von Safet aus Akko ... usw.
Es werden also, wenn vorhanden, reale Familiennamen verwendet, oder dem Vornamen der Herkunftsort beigefügt. Es spricht daher absolut nichts dagegen, bei einer Darstellung den Realnamen + Herkunft zu verwenden.
Quelle:
1) Malteser Urkunden und Regesten zur Geschichte der Tempelherren, Dr. Hans Prutz, München 1883
2) Schuld oder Unschuld des Templerordens, Dr. Phil Julius Gmelin, Stuttgart 1893
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Ich muss schändlicherweise zugeben, dass ich meinen Namen aus einer Laune heraus gewählt habe. Naja, da Daniel schon in der bibel Erwähnung findet ist es ein nicht gerade untypischer Name für einen Mann Christi ;) und zudem ist es noch mein richtiger Name ;)
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Hallo leute, also mein Ma Name ist recht simpel
eigentlich ist es Freiherr Quirin Sebastian von Niederstimm (unterstrichenes ist mein real name)
wenn ich jetzt Korreckter Weiße zurück gehe. Quirin ist ein Taufname ab 1300 davor war es
Quirinus, Sebastian weis ich nicht wie es früher geschrieben wurde
naja und Niederstimm ist der Ort wo ich wohne den gibt es seit 1086 wurde allerdings früher Stinno geschrieben und zum Freiherr wurd ich ernannt.
ALso müsste ich eigentlich
Quirinus (Sebastian) von Stinno heisen wie ich das gerade so seh.
hab ihn nur moderner gemacht da zu Stinno der andere ORt Oberstimm gehört und die 2 dörfer Neiderstimm und Oberstimm vertragen sich nicht so
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Hallo Quirin !
Schön mal wieder was von Dir hier zu hören. Warst ja lange nicht mehr im Forum. Was ist aus Deiner Homepage geworden?
*jump1*
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o.k hab nun ne Alte schreibweise von Sebastian gefunden das wäre dann Sebastinos gewesen.
Ach ja was ich vergessen habe. ich hab den Namen auch gewählt weil es keinen Adligen mit dem namen gab.
Jetzt bin ich momentan daran mein Familienwappen heraus zu finden aber ich weis nicht wie
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Habt Ihr es einfach. Da muss ich doch ein wenig mehr an Phantasie und auch Rücksicht walten lassen.
Beim Vornamen gings ja noch, aber finde mal einen Nachnamen der nicht auf den Propheten oder einen anderen im Islam Wichtigen zurückgeht, der dann auch noch gut klingt.
Letztendlich habe ich mir dann von einem Muslim helfen lassen um keinem auf den Schlips zu treten. Von daher kann ich mit Stolz sagen, mein Name ist völlig Sinnfrei.
Masa’a al-khir,
Hussein Ibn Isari
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Gott zum Gruße,
das ist doch mal ein toller Post. Hier lernt man sich besser kennen und endlich erfahre ich mehr über die Namensgebung, welche auch bei uns ein heiß diskutierter Punkt ist, da wir ja noch einee relativ neue Gruppe sind.
Ich hatte es in unserer Gruppe jedenfalls am leichtesten. Ich wählte Andreas als meinen realen Vornamen und Gamböck als den Mädchennamen meiner Mutter. Die "von Gamböcks" waren tatsächlich mal französische Ritter. Leider hat einer unserer Vorväter das Rittertum mit Raubrittertum verwechselt und so verloren wir in der realen Welt das "von" :-)
Weiter frohen Gedankenaustausch
Andreas von Gamböck
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oh das kenn ich woher, einer bei uns war auch mal Adlig der hies zu Füssen (also da wo Neuschwanstein steht) aber den sein Uhrgroßvater hat das ganze Verspielt
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Wir haben uns damals erstmal zwei "Lexika" gekauft. Eines für Nachnamen, eines für Vornamen.
Viele Ideen kann man dadurch direkt verwerfen da sie viel zu modern sind bzw. einfach erst im 18. - 19. Jhd. auftauchten, bei anderen Sachen findet man dann Verweise woher der Name ursprünglich stammt und viola (Keine Ahnung wo da das Accent draufkommt) fertig ist der passende Name.
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Hi
Ich muß zugeben das ich den thread nur überflogen hab.
Aber was haltet ihr als Namensquelle von der Bibel.
Ich habe mich zur Deutschordenszeit Bruder Malachias genannt,nicht
sehr einfalls reich da damals Der Name der Rose im Kino lief.
(Und ich den Bruder Malachias auch noch mit dem Bruder Berengar verwechselt hab *schäm)
Nach dem ich innerhalb von 6 Monaten zweimal dem Tod von der Schippe gesprungen war,(Autounfall und Allergischen Schock auf Antibiotika) dachte ich
würde der Name Lazarus gut passen.
Hab da auch noch nen netten Link gefunden der vielleicht hilfreich sein kann:
http://www.planetharry.at/specials/namen.htm
mfg
Lazarus von Akkon
I.G.Outremer
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Ja mein namen Quirin haben meine Eltern aus dem Buch der Heiligen. da stand der Hl. Quirinus drin.